Bundestag: AfD-Antrag zu Islam und Rechtsstaat

Die Bundesregierung soll nach dem Willen der AfD-Fraktion „geeignete Maßnahmen“ ergreifen, „die Verbreitung von im Koran enthaltenen gesetzwidrigen Inhalten und Aufrufen zu unterbinden“. Dies geht aus einem Antrag der Fraktion mit dem Titel „Unvereinbarkeit von Islam, Scharia und Rechtsstaat – Der Radikalisierung den Boden entziehen, keine Verbreitung gesetzwidriger Lehren“ (BT-Dr 19/4840) hervor, der am Donnerstag erstmals auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums steht. Den Rest des Beitrags lesen »

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BGH: Freisprüche im Fall „Sharia Police“ aufgehoben

Der 3. Strafsenat des BGH hat auf die Revision der Staatsanwaltschaft ein Urteil des LG Wuppertal aufgehoben, durch das die sieben Angeklagten von dem Vorwurf freigesprochen worden waren, gegen das Uniformverbot (§§ 3 Abs. 1, 28 VersG) verstoßen bzw. zu dem Verstoß Beihilfe geleistet zu haben. Den Rest des Beitrags lesen

EGMR: Grand Chamber hearing in a case concerning the application of Islamic religious (Sharia) law to an inheritance dispute

The European Court of Human Rights is holding a Grand Chamber hearing today Wednesday 6 December 2017 at 9.15 a.m. in the case of Molla Sali v. Greece (application no. 20452/14). The case concerns the application by the Greek courts of Islamic religious (Sharia) law to a dispute concerning inheritance rights over the estate of the late husband of Ms Molla Sali, a Greek national belonging to the country’s Muslim minority. Den Rest des Beitrags lesen

EGMR: Forthcoming Grand Chamber hearing on 6 December 2017 – Molla Sali v. Greece (application no. 20452/14)

The applicant, Ms Chatitze Molla Sali, is a Greek national who was born in 1950 and lives in Komotini (Greece). On the death of her husband, Ms Molla Sali inherited his entire estate under the terms of a will drawn up by her late husband before a notary. The deceased’s two sisters contested the will, on the grounds that their brother had belonged to the Thrace Muslim community and that all matters relating to his estate were therefore subject to Islamic law and to the jurisdiction of the mufti rather than to the provisions of the Greek Civil Code. They relied in particular on the 1920 Treaty of Sèvres and the 1923 Treaty of Lausanne, which provided for Islamic customs and Islamic religious law to be applied to Greek nationals who were Muslims. Den Rest des Beitrags lesen

BGH: Strafsache 3 StR 427/17 („Sharia Police“) – Hauptverhandlungstermin am 14.12.2017

Gegenstand der Hauptverhandlung ist die Revision der Staatsanwaltschaft gegen das Urteil des LG Wuppertal vom 21.11.2016 (22 KLs 6/16), durch das die sieben Angeklagten von dem Vorwurf freigesprochen worden sind, gegen das Uniformverbot (§ 3 Abs. 1, § 28 VersG) verstoßen bzw. zu dem Verstoß Beihilfe geleistet zu haben. Den Rest des Beitrags lesen

Sina Fontana, Universelle Frauenrechte und islamisches Recht

Die Vereinbarkeit von universellen Menschenrechten und islamischem Recht wird vielfach pauschal verneint. Am Beispiel der Frauenrechte geht Sina Fontana der Frage nach, ob es strukturell möglich ist, die sich aus den internationalen Menschenrechtsabkommen ergebenen Verpflichtungen auch in solchen Ländern in das nationale Recht umzusetzen, die eine vom islamischen Recht geprägte Rechtsordnung aufweisen. Den Rest des Beitrags lesen »

OLG Hamm: Keine gleichzeitigen Ehescheidungsverfahren vor einem deutschen Familiengericht und einem ausländischen (Scharia-)Gericht

Ehescheidungsverfahren können nicht gleichzeitig vor einem deutschen Familiengericht und vor einem Scharia-Gericht im Libanon betrieben werden. Das hat der 3. Senat für Familiensachen des OLG Hamm am 06.01.2017 unter Abänderung der erstinstanzlichen Entscheidung des AG – FamG – Herne entschieden. Den Rest des Beitrags lesen