Rochus Leonhardt, Religion und Politik im Christentum – Vergangenheit und Gegenwart eines spannungsreichen Verhältnisses

Das Verhältnis von Religion und Politik wird seit einiger Zeit kontrovers diskutiert. Ist Religion grundsätzlich ein Gewaltgenerator? Gefährden oder sichern Religionen den gesellschaftlichen Frieden? Sind manche Religionen aus sich heraus friedlicher als andere? Vor dem Hintergrund solcher und ähnlicher Fragen zeichnet der Autor die Entwicklung des Christentums nach. Den Rest des Beitrags lesen »

Peter Unruh, Reformation – Staat – Religion. Zur Grundlegung und Aktualität der reformatorischen Unterscheidung von Geistlichem und Weltlichem

Peter Unruh behandelt in einem Dreischritt die Grundlegung und Aktualität der reformatorischen Unterscheidung von Geistlichem und Weltlichem, die auch unter der Bezeichnung Zwei-Reiche-/Zwei-Regimenten-Lehre firmiert. In einem ersten Schritt legt er die Grundlegung dieser Unterscheidung bei den maßgeblichen Reformatoren (Luther, Melanchthon, Zwingli und Calvin) mit einem Schwerpunkt auf Luther frei. Während Luther die Unterscheidung konsequent durchhält, zeigen sich bei Melanchthon und den Schweizer Reformatoren starke Tendenzen zu einer Vermischung. Den Rest des Beitrags lesen »

Oliver Hidalgo/Christian Polke (Hrsg.), Staat und Religion – Zentrale Positionen zu einer Schlüsselfrage des politischen Denkens

Die Bedeutung der Religion für Staat und Gesellschaft ist eine Frage, die die Politische Theorie seit ihren Anfängen begleitet hat. Der Band zeichnet dazu die wichtigsten ideengeschichtlichen Begriffe und Positionen von der Antike bis zur Gegenwart nach und thematisiert insbesondere die Veränderungen im Beziehungsgeflecht des Politisch-Religiösen, die durch das Christentum, die Reformation sowie die Säkularisierungsprozesse im modernen Staatswesen etabliert wurden. Den Rest des Beitrags lesen »

Ulrich Becker/Sebastian Krebber/Achim Seifert (eds.), The Significance of Religion for Today’s Labour and Social Legislation

Der Band (veröffentlicht auf Englisch) beinhaltet sieben Beiträge, die auf der 35. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung gehalten wurden. Sie untersuchen die Bedeutung der Religion für das bestehende Arbeits- und Sozialrecht. Dabei werden unterschiedliche Rechtsprechungen und Modelle vorgestellt, die die Organisation der sozialen Wohlfahrt und die Regeln bezüglich des Verhältnisses von Religion, Gesellschaft und Regierung betreffen. Den Rest des Beitrags lesen »

Edmund Arens/Martin Baumann/Antonius Liedhegener u.a. (Hrsg.), Religiöse Identitäten und gesellschaftliche Integration

Der dritte Band der Ergebnisse von REGIE liefert eine interdisziplinäre Bestandsaufnahme zu Fragen von Identitäten und Religion und den daraus resultierenden Konflikten in Gegenwart und jüngerer Vergangenheit. Wie hängt Religion mit den wieder erstarkenden kollektiven Identitäten zusammen? Den Rest des Beitrags lesen »

David Jacob, Minderheitenrecht in der Türkei – Recht auf eigene Existenz, Religion und Sprache nichtnationaler Gemeinschaften in der türkischen Verfassung und im Lausanner Vertrag

Der Lausanner Vertrag aus dem Jahr 1923 enthält einen Katalog an Minderheitenrechten, zu denen sich die Türkei verpflichtet hat. Der Katalog kann sich mit den heutigen Standards für Minderheitenrechte messen lassen. Er enthält Rechte auf eigene Existenz, Religion und Sprache. Durch die Ratifizierung des Lausanner Vertrages seitens der Türkei sind die dort enthaltenen Rechte für nichtnationale Gemeinschaften nationales Recht und haben mindestens den Rang von Gesetzen. David Jacob stellt jedoch fest, dass die beiden verfassungsgemäßen Grundsätze der Republik, der Nationalismus und der Laizismus, im Spannungsverhältnis zu den Minderheitenrechten des Lausanner Vertrages stehen. Den Rest des Beitrags lesen »

Sabrina Ramet/Irena Borowik (Eds.), Religion, Politics, and Values in Poland – Continuity and Change Since 1989

This volume brings together leading scholars to examine how the Church has brought its values into the political sphere and, in the process, alienated some of the younger generation. Den Rest des Beitrags lesen »