Sina Fontana, Universelle Frauenrechte und islamisches Recht

Die Vereinbarkeit von universellen Menschenrechten und islamischem Recht wird vielfach pauschal verneint. Am Beispiel der Frauenrechte geht Sina Fontana der Frage nach, ob es strukturell möglich ist, die sich aus den internationalen Menschenrechtsabkommen ergebenen Verpflichtungen auch in solchen Ländern in das nationale Recht umzusetzen, die eine vom islamischen Recht geprägte Rechtsordnung aufweisen. Den Rest des Beitrags lesen »

Stefan Muckel, Religionsfreiheit gestern, heute, morgen

Religionsfreiheit bereitet zu allen Zeiten rechtliche Probleme. In der multireligiösen Gesellschaft der Gegenwart stellen sich Rechtsfragen, die derzeit überwiegend noch mit Konzepten aus früheren Zeiten beantwortet werden. Das Werk versucht deutlich zu machen, dass hier in mancher Hinsicht ein Umdenken notwendig ist. Den Rest des Beitrags lesen »

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Emil Sehling (Begr.), Die evangelischen Kirchenordnungen des XVI. Jahrhunderts

Evangelische Kirchenordnungen entstanden im 16. Jahrhundert vor dem Hintergrund des reformatorischen Umbruchs. Sie trugen ordnende Strukturen in die Kirche ein, indem sie Ämter, Liturgie, Predigt und Gottesdienst gemäß der evangelischen Lehre neu definierten. Viele Kirchenordnungen wirkten auch in das gesellschaftliche Leben hinein, auf die öffentliche Fürsorge und die soziale Ordnung sowie in den Bereich von Haus und Familie mit Regelungen zur Ehe und zum Zusammenleben der Partner. Den Rest des Beitrags lesen »

Jens Felix Müller, Religiöse Kunst im Konflikt zwischen Urheberrecht und Sacheigentum

In vielen Fällen können die Interessen des Eigentümers eines Kunstwerks mit denjenigen des Urhebers in Konflikt geraten. Dies droht insbesondere, wenn der Umgang des Eigentümers mit seinem Werkstück das Immaterialgüterrecht des Schöpfers berührt. Besonders vielschichtig ist dieser Interessenkonflikt bei Werken der religiösen Kunst. Hier können auf Seiten der Beteiligten religiöse Motive eine Rolle spielen; bei der Konfliktentscheidung können dann insbesondere Wertungen der Religionsfreiheit und des kirchlichen Selbstbestimmungsrechts zu berücksichtigen sein. Den Rest des Beitrags lesen »

Simon Hecke, Kanonisches Recht – Zur Rechtsbildung und Rechtsstruktur des römisch-katholischen Kirchenrechts

Theoretische Ausgangspunkte der Studie bilden Einsichten aus den frühen rechtssoziologischen Arbeiten Niklas Luhmanns, nach denen sich sowohl Rechtsbildungsprozesse auf den Systemebenen von Interaktion, Organisation und Gesellschaft als auch Rechtsstrukturen verschiedener, sozialstrukturell korrelierter Rechtstypen unterscheiden lassen. Insbesondere der „älteren“ Rechtssoziologie Luhmanns – erstmals erschienen im Jahr 1972 – lassen sich ein pluralistischer Begriff sowie ein evolutionstheoretisches Entwicklungsmodell des Rechts entnehmen, die es erlauben, das Recht verschiedener Systemtypen bzw. die Rechtsstrukturen verschiedener Rechtstypen zu differenzieren und zu vergleichen. Vor dem Hintergrund dieser beiden Unterscheidungs- und Vergleichsmöglichkeiten qualifiziert sich das kanonische Recht – ein von der Soziologie bislang kaum eingehender untersuchter Gegenstand – zu einem ausgesprochen interessanten empirischen Phänomen. Den Rest des Beitrags lesen »

Julian von Lucius, Homeschooling – Eine verfassungsrechtliche Untersuchung des Rechts der Eltern, ihre Kinder zu Hause zu unterrichten

Der Autor untersucht, ob sich das in Deutschland geltende Verbot von Homeschooling verfassungsrechtlich halten lässt. Im Zentrum steht dabei eine detaillierte Analyse des Verhältnisses zwischen elterlicher Verantwortung für die Erziehung der Kinder und öffentlichem Bildungs- und Erziehungsauftrag. Dabei zeigt sich insbesondere, dass dem Gesetzgeber zahlreiche Möglichkeiten offenstehen, die schutzwürdigen Interessen der Kinder und der staatlichen Gemeinschaft zu wahren, ohne häuslichen Schulunterricht schlichtweg zu verbieten. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass die Landesgesetzgeber dazu aufgefordert sind, diese Regulierungsaufgabe wahrzunehmen und eine legale Option für Homeschooling im Schulrecht zu verankern. Den Rest des Beitrags lesen »

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Edmund Arens/Martin Baumann/Antonius Liedhegener u.a. (Hrsg.), Religiöse Identitäten und gesellschaftliche Integration

Der dritte Band der Ergebnisse von REGIE liefert eine interdisziplinäre Bestandsaufnahme zu Fragen von Identitäten und Religion und den daraus resultierenden Konflikten in Gegenwart und jüngerer Vergangenheit. Wie hängt Religion mit den wieder erstarkenden kollektiven Identitäten zusammen? Den Rest des Beitrags lesen »