Aufgelesen LXXXVIII – Mensch und Tier im Recht

Moosbrugger war einer jener Grenzfälle, die aus der Jurisprudenz und Gerichtsmedizin auch den Laien als die Fälle der verminderten Zurechnungsfähigkeit bekannt sind. Den Rest des Beitrags lesen »

Aufgelesen LXXXVII – Islam als Diät

Ich hatte nie Religionsunterricht. Niemand, der mir nah waren, praktizierte irgendeinen Glauben offen, es gab nicht mal jemanden, der gesagt hätte: „An einen Kirchengott glaube ich nicht, aber dass es so eine Wesenheit geben könnte, das schon.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Aufgelesen LXXXVI – The Track of the Law

then came the churches then came the schools
then came the lawyers then came the rules
then came the trains and the trucks with theirs loads
and the dirty old track was the telegraph road Den Rest des Beitrags lesen »

Aufgelesen LXXXV – Das Geheimnis einfacher Gesetzgebung

Es ist ein alter Wunsch, der, wer weiß wie spät, vielleicht einmal in Erfüllung gehen wird: daß man doch einmal statt der endlosen Mannigfaltigkeit bürgerlicher Gesetze ihre Principien aufsuchen möge; denn darin kann allein das Geheimniß bestehen, die Gesetzgebung, wie man sagt, zu simplificiren. Den Rest des Beitrags lesen »

Aufgelesen LXXXIV – Zigeunergesetz

„Genug… Du wirst erhängt. Furchtbar einfache Sache, ihr rechtschaffenen Herrn Bürger. Wie ihr die Unsern bei euch behandelt, so behandeln wir die Euren bei uns. Dasselbe Gesetz, dem ihr die Gauner unterstellt, dem unterstellen wir euch. Wenn‘s grausam ist, ist‘s eure Schuld. Hin und wieder darf man wohl die Fratze eines Braven in der Hanfschlinge zucken sehen. Das gibt der Sache einen Anstrich von Ehrbarkeit… Den Rest des Beitrags lesen »

Aufgelesen LXXXIII – Beim Sarge des Mohammed!

Aus seiner Erfahrung als Pariser Straßenbummler wußte er, dass nichts dem Denken förderlicher ist, als hinter einer hübschen Frau einherzutrotten, ohne zu wissen, wohin sie geht. Den Rest des Beitrags lesen »

Aufgelesen LXXXII – Die Verbannung der Todesstrafe

Es ist, nebenbei gesagt, tröstlich zu denken, daß die Todesstrafe, die noch vor dreihundert Jahren mit Rad und Galgen und mit ihrem ganzen Zubehör von fest im Boden eingepflasterten Foltergeräten sich auf den verschiedensten Plätzen und Straßen breitmachte – auf der Grève, bei den Hallen, auf dem Dauphine-Platz, an verschiedenen Toren und anderswo –, wozu noch die zahllosen Richtstätten des Bürgermeisters, des Bischofs, der Kirchenkapitel, der Äbte und Prioren sowie die gerichtlich verfügten Ertränkungen in der Seine kamen – es ist tröstlich zu denken, daß diese alte Lehnsherrin der Feudalgesellschaft heute, nachdem sie Teil um Teil ihrer Rüstung, ihre Überfülle von Folterwerkzeugen, ihrer willkürlichen Strafbefugnis eingebüßt hat, fast aus unsern Gesetzen und Städten verbannt ist, daß sie, bei jeder Gesetzesrevision stärker bedrängt, von Ort zu Ort gehetzt wird und in unserem unermeßlichen Paris nur noch in einer Schandecke des Grève-Platzes über ein erbärmliches, verborgenes, verfemtes Fallbeil verfügt, das immer zu fürchten scheint, bei einem Verbrechen ertappt zu werden, so rasch verschwindet es wieder nach vollbrachter Tat! Den Rest des Beitrags lesen »