Hamburg: Innenbehörde warnt vor Online-Aktivitäten der vom Verfassungsschutz beobachteten Scientology-Organisation

Seit einiger Zeit bietet Scientology im Internet spezielle Kurse zur Lebenshilfe an. Die Behörde für Inneres und Sport warnt vor diesen Offerten. Scientology gehe es darum, unter einem Vorwand Menschen für die Organisation zu interessieren, betont Hamburgs Scientology-Expertin Ursula Caberta.

Die Ziele, die die vom Verfassungsschutz beobachtete Organisation verfolge, seien immer gleich und gälten auch für dieses „kostenlose“ Angebot von Scientology: Die Internet-Werbung soll Caberta zufolge neugierig machen und dient dazu, persönliche Daten zu erfassen, um weitere Kontakte zu ermöglichen und Menschen für die Organisation zu rekrutieren.

Ursula Caberta: „Es ist die klassische Anwerbemethode, von der Straße ins Internet verlagert. Mit Hilfe scheinbar harmloser Einstiegsangebote wie kostenlosen Stress- und Persönlichkeitstests versucht Scientology schon seit jeher, Menschen in die Abhängigkeit zu treiben und ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Viele Betroffene weltweit, die Scientology auf den Leim gegangen sind, haben auf diese Weise schon ihre Persönlichkeit, ihre Familie und ihr Erspartes verloren. Also Finger weg – auch von den Angeboten im Internet.“

Pressemeldung der Hamburger Behörde für Inneres und Sport v. 24.02.2012

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