Bundestag: Mehr Engagement für verfolgte Christen

Die Fraktion der AfD dringt auf mehr Engagement der Bundesregierung gegen die Verfolgung von Christen weltweit. Christen seien heute die am meisten verfolgte und diskriminierte Religionsgemeinschaft auf dem Globus, heißt es in einem Antrag (BT-Dr 19/1698).

Sie würden insbesondere in kommunistischen und islamischen Ländern diskriminiert, ausgegrenzt und verfolgt. „Noch nie in der Menschheitsgeschichte war die Situation für Christen so katastrophal wie heute“, schreiben die Abgeordneten.

Die Bundesregierung wird unter anderem aufgefordert, jährlich einen Bericht zur weltweiten Lage der Religions- und Weltanschauungsfreiheit zu erstellen, der insbesondere auf die Lage der christlichen Minderheiten eingehen soll. Außerdem sollten in Bezug auf Staaten, in denen Christen diskriminiert und verfolgt würden, Entwicklungsmittel gekürzt, Finanztransaktionen eingeschränkt, politische Eliten sanktioniert und Flüchtlingskontingente für verfolgte Christen eingeführt werden. Weitere Forderungen zielen unter anderem auf Programme gegen „Christenfeindlichkeit und Antisemitismus bei Asylbewerbern“ sowie auf die Kopplung von Handels-, Assoziierungs- und Partnerschaftsabkommen an die Bedingung der Gewährleistung der Religionsfreiheit.

heute im bundestag Nr. 242 v. 18.04.2018

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