Bayern: Modellversuch „Islamischer Unterricht“ wird gegenwärtig evaluiert

Der Modellversuch „Islamischer Unterricht“ an Bayerns Schulen wird derzeit durch das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) evaluiert. Gegenwärtig besuchen muslimische Kinder und Jugendliche an bayernweit über 250 Schulen den „Islamischen Unterricht“. Die Ergebnisse der Evaluation werden auch dem Bildungsausschuss im Landtag vorgestellt werden.

Entsprechend der sich abzeichnenden ersten Ergebnisse erscheint für das Bayerische Bildungsministerium eine Fortsetzung des Unterrichtsangebotes „Islamischer Unterricht“ sinnvoll. Zwei Aspekte spielen eine wichtige Rolle:

  1. Die Lehrpläne sollen noch stärker auf die einzelnen Schularten hin weiterentwickelt werden.
  2. Die Kooperation mit den Hochschulen, hier vor allem mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, soll intensiviert werden, um die Lehrkräfte für das Fach aus- und weiterzubilden.

Die Lehrkräfte, die den „Islamischen Unterricht“ halten, werden regulär für den Unterricht bezahlt.

Das Bildungs- und Wissenschaftsministerium vertritt zum „Islamischen Unterricht“ eine Position, die der der heute bekannt gewordenen Petition des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes sehr nahe ist.

Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst Nr. 28 v. 03.02.2014

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