BayVGH: Geräuscheinwirkungen durch Kirchenglocken – Mündliche Verhandlung am 19.07.2013

In diesem Verfahren geht der Kläger gegen das Gebetsläuten durch drei Glocken jeden Freitag um 11.00 Uhr und das Sonntagseinläuten jeden Samstag um 16.00 Uhr vor, das von einer evangelischen Kirchengemeinde im ländlichen Raum des südlichen Mittelfranken veranstaltet wird.

Das VG Ansbach hatte der Klage teilweise stattgegeben und die Kirchengemeinde unter anderem verpflichtet, eine Überschreitung des Gebetsläutens am Freitag um 11.00 Uhr und des Sonntagseinläutens am Samstag um 16.00 Uhr jeweils oberhalb eines bestimmen Beurteilungspegels zu unterlassen, soweit nicht durch Maßnahmen des Lärmschutzes sichergestellt ist, dass am Wohnhaus des Klägers bestimmte Werte eingehalten sind (AN 11 K 08.195).

In dem Berufungsverfahren wird zu klären sein, welcher Geräuschpegel als Immissionswert zum Schutz der unmittelbaren Nachbarschaft festgesetzt werden darf. (22 B 12.2388)

Pressemitteilung des BayVGH v. 04.07.2013

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