Bundestag: Brandanschlag auf jüdisches Altenheim

Einen Brandanschlag auf ein jüdisches Altenheim in München vor 50 Jahren thematisiert die Fraktion „Die Linke“ in einer Kleinen Anfrage (BT-Dr 19/17536). Wie die Fraktion darin ausführt, wurden am 13.02.1970 „in München sieben Jüdinnen und Juden ermordet, 15 weitere verletzt“. Die Tathintergründe seien jedoch bis heute ungeklärt und „der Brandanschlag auf das Jüdische Gemeindehaus und Seniorenheim in der Reichenbachstraße 27 nahezu aus dem kollektiven Gedächtnis der Bundesrepublik verschwunden“.

Wissen wollen die Abgeordneten, wie und in welchem Umfang die Überlebenden sowie Hinterbliebene nach Kenntnis der Bundesregierung entschädigt wurden. Auch erkundigen sie sich unter anderem danach, welche Erkenntnisse dem Bundesamt für Verfassungsschutz und dem Bundesnachrichtendienst zu dem Anschlag vorliegen.

heute im bundestag Nr. 275 v. 11.03.2020

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