Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften: 6. Speyerer Tage zum Friedhofs- und Bestattungsrecht

Vom 18. bis 19.09.2014 finden unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Ulrich Stelkens die 6. Speyerer Tage zum Friedhofs- und Bestattungsrecht in Speyer statt.

Tagung

Das Bestattungs- und Friedhofswesen befindet sich im Umbruch: gesellschaftliche Veränderungen wie neue Einstellungen zum Tod, zunehmende religiöse Vielfalt, Auflösung traditioneller Familienverbünde aber auch die zunehmende Liberalisierung und Privatisierung von Bestattungsleistungen. Dies hat auch Auswirkungen auf das überkommene Friedhofs- und Bestattungsrecht. Ziel der jährlich stattfindenden Speyerer Tage zum Friedhofs- und Bestattungsrecht soll daher sein, für Fragen in diesem Bereich ein Diskussionsforum vornehmlich zu aktuellen rechtlichen Problemen zu bilden.

Informationen und Anmeldung

Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer, Freiherr-vom-Stein-Straße 2, 67346 Speyer, Telefon: 06232/654-226 (Lioba Diehl) und 06232/654-269 (Edith Göring), Telefax: 06232/654-488, E-Mail: tagungssekretariat@uni-speyer.de, Internet: www.uni-speyer.de.

Eine Antwort to “Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften: 6. Speyerer Tage zum Friedhofs- und Bestattungsrecht”

  1. Alexander Konzelmann Says:

    Bei dieser Tagung kann man lernen, dass es sie gibt, die DIN EN 15017:2006-01 für Bestattungs-Dienstleistungen sowie Verkehrssicherungspflichten des Friedhofsträgers. Bestattungsrechtstage. Es gibt doch nichts, was es nicht bereits gibt. Da meinte man, „von der Wiege bis zur Bahre“ seien die Formulare schon üppig gesät. Auf dieser Tagung erfolgt jedoch die Belehrung, dass man auch 25 Jahre später, nach Ablauf der Liegezeit, doch noch einer offenbar ausfüllungsbedürftigen Regelungslücke ausgesetzt ist, falls noch Leichenteile übrig sind. Wie ausfüllungsbedürftig ist diese Lücke? Meine Verwandten haben sich nicht über radikale friedhofsgärtnerische Maßnahmen nach 25 Jahren beschwert, weitere Angehörige auch nicht. Und auch ich selbst werde schon mal vorab auf mein Rechtsschutzbedürfnis verzichten. Wenn ich es nicht schaffe, rechtzeitig und rückstandsfrei zu verrotten, dann ist das mein Problem. Bei angemessener Anstrengung sollte der Termin zu halten sein.

    Dass es sogar eine DIN für das korrekte Abarbeiten eines Trauerfalls gibt, ist überaus tröstlich. Nicht dass das ganze Verfahren zu stark in die Individualität abdriftet!


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