Bundesregierung: Suspendierung des Limburger Bischofs Tebartz-van Elst

Frage: Herr Streiter, ich möchte wissen, ob die Bundesregierung irgendeine Reaktion auf die Lösung hat, die der Vatikan im Fall Limburg gefunden hat. Hält man diese Lösung für geeignet, die Situation zu beruhigen?

Stellvertretender Regierungssprecher (SRS) Streiter: Ich glaube, das ist keine Angelegenheit der Bundesregierung. Dazu gibt es keinen Kommentar von uns.

Zusatzfrage: Wird das Gehalt des Bischofs von Limburg vom deutschen Staat bezahlt?

SRS Streiter: Ja, wie das Gehalt aller Bischöfe.

Zusatzfrage: Warum geben Sie dann keinen Kommentar dazu ab?

SRS Streiter: Weil es eine innerkirchliche Angelegenheit ist.

Zusatz: Die auch deutsche Steuergelder und deutsche Staatsbürger betrifft.

SRS Streiter: Sie haben mich gefragt, ob es dazu einen Kommentar gibt. Ich habe Ihnen gesagt: Es gibt dazu keinen Kommentar.

Frage: Die Kanzlerin hat erklären lassen, dass im Bistum Limburg eine schwierige Situation entstanden sei. Würden Sie sagen, durch die Entscheidung, die jetzt im Vatikan getroffen worden ist, ist diese schwierige Situation aufgelöst?

SRS Streiter: Wie gesagt: Wir nehmen dazu keine Stellung. Ich persönlich kann nur sagen: Dass es eine schwierige Situation war, kann man an den Abläufen erkennen. Wie Sie am Ergebnis sehen, war das alles nicht ganz einfach.

Zusatzfrage: Sie nehmen jetzt keine Stellung mehr dazu. Vorher hat die Bundesregierung dazu Stellung genommen. Gibt es einen Grund dafür?

SRS Streiter: Nein.

Zusatzfrage: Einfach so?

SRS Streiter: Ja.

Regierungspressekonferenz v. 23.10.2013

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