Juristenglück VI: Auenbereich

Dr. Georg NeureitherVon Dr. Georg Neureither, Heidelberg

An manchem Juristen ist ein Poet verloren gegangen. An manchem freiwillig…

Da war jener Baurechtler, dem das „ß“ in der Tastatur abhandengekommen sein musste, was dem lyrischen Eindruck seiner Schriftsätze jedoch sehr zugute kam. Zugegeben, der Film „Der Hobbit“ hat Ende des vergangenen Jahres gewaltige mediale Macht entfaltet. Und das Auenland ist darin gar lieblich anzuschauen. Es liegt ja auch, baurechtlich gesprochen, im Außenbereich von Mittelerde.

Ob es nun auf jenem filmischen Vorbild beruhte oder auf einer zum Durchbruch kommen wollenden, dichterischen Neigung – jedenfalls erwähnte unser Anwalt in seinen Ausführungen beständig ein Gebiet, in dem auf keinen Fall gebaut werden dürfte: im Auenbereich.

Ich stimmte innerlich zu.

Anmerkung der Redaktion

Dr. Georg Neureither hatte von 2000 bis 2013 in verschiedenen juristischen Verlagen leitende Positionen inne. Er ist u. a. Lehrbeauftragter für Staatskirchenrecht und Kirchenrecht an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Lehrbeauftragter für Religionsverfassungsrecht an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Prüfer in der Ersten juristischen Prüfung in Baden-Württemberg und Gründer der Internetseite „Religion – Weltanschauung – Recht [ RWR ]“.

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