Bundestag: Förderung der islamischen Theologie

Die AfD beschäftigt sich in einer Kleinen Anfrage (BT-Dr 19/17419) mit der Evaluation der Förderung für Zentren für islamische Theologie (ZiT) und Institute für islamische Theologie an öffentlichen Hochschulen.

Seit 2011 gibt es an deutschen Hochschulen in Tübingen, Frankfurt a.M. (mit Gießen), Münster, Osnabrück und Erlangen-Nürnberg Zentren für islamische Theologie. Seit 2019 werden auch Institute für islamische Theologie an der Humboldt-Universität Berlin und an der Universität Paderborn vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Die Abgeordneten möchten wissen, welche Ziele die Bundesregierung mit der Förderung der ZiT beziehungsweise Institute für islamische Theologie über die auf der Webseite genannten Ziele hinaus verfolgt und ob die Bundesregierung mit der Förderung so den Einfluss radikalislamischer Organisationen und ausländischer Staaten auf die Ausbildung in Deutschland tätiger Imame und Religionslehrer im Fach islamische Religion verringern will. Zudem fragen die Abgeordneten, wie viel Fördergeld die einzelnen ZiT bzw. Institute für islamische Theologie seit ihrer Gründung aus Bundesmitteln erhalten haben und wie hoch nach Kenntnis der Bundesregierung die Zuschüsse der Länder zu den Zentren für islamische Theologie waren. Ferner interessiert die Abgeordneten, ob es nach Auffassung der Bundesregierung religiöse Auslegungen des Islam gibt, deren wissenschaftliche Erforschung in den ZiT besonders förderungswürdig ist.

heute im bundestag Nr. 248 v. 04.03.2020

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