Hermann Reichold (Hrsg.), Welche Loyalität dürfen kirchliche Einrichtungen fordern? – Auf der Suche nach Eckpfeilern der Identität von Caritas und Diakonie

Caritas und Diakonie sind in Zeiten der Säkularisierung und Entkirchlichung darauf angewiesen, die „Dienstgemeinschaft“ auch mit anders- oder nichtgläubigen Mitarbeitern glaubwürdig und im Einklang mit den kirchlichen Vorgaben verwirklichen zu können. In diesem Band wird daher die organisationale Loyalität kraft gemeinsamer Überzeugung ungeachtet der Konfession als maßgebliches Modell der „Dienstgemeinschaft“ zur Diskussion gestellt. Daraus folgen Lockerungen der Einstellungsanforderungen, beispielhaft dargestellt anhand der EKD-Loyalitäts-Richtlinie 2017. Dass die neue Rechtsprechung des EuGH diese Liberalisierung der Einstellungspraxis der Kirchen auch rechtlich fordert, wird ebenfalls verdeutlicht.

Dieser Band gibt die Referate und Diskussionen des 6. Symposions der Forschungsstelle für kirchliches Arbeitsrecht an der Universität Tübingen wieder und dokumentiert zudem wesentliche Urteile des EuGH („Egenberger“/„Achbita“) sowie des BAG.

Hermann Reichold (Hrsg.), Welche Loyalität dürfen kirchliche Einrichtungen fordern? – Auf der Suche nach Eckpfeilern der Identität von Caritas und Diakonie. Berlin: LIT Verlag Dr. Wilhelm Hopf, 2017 (Tübinger Beiträge zum kirchlichen Arbeitsrecht, Band 7). 176 Seiten. ISBN 978-3-643-14077-7. € 24,90.

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