A. Katarina Weilert/Philipp W. Hildmann (Hrsg.), Religion in der Schule – Zwischen individuellem Freiheitsrecht und staatlicher Neutralitätsverpflichtung

Nirgendwo kommt der Staat der Persönlichkeit des Einzelnen so nahe wie in der Schule: Sie ist zugleich ein Ort der Bildung wie auch der Persönlichkeitserziehung und der Integration der heranwachsenden Generation in die Gesellschaft. In einer religiös zunehmend heterogenen Gesellschaft mit divergierenden Erziehungs- und Wertvorstellungen, die gleichwohl auf dem Grundpfeiler der Glaubens- und Bekenntnisfreiheit des Einzelnen als zentraler Freiheitsnorm ruht, sind Konflikte zwischen dem staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrag sowie Lehrern, Schülern und Eltern unvermeidbar.

Der vorliegende Band widmet sich den einzelnen Diskussionsfeldern, in denen das Verhältnis zwischen individueller Religions-, Weltanschauungs- und Gewissensfreiheit sowie dem staatlichen Interesse an Bildung, Erziehung und Integration durch Schule zur Sprache kommt und gleichsam stellvertretend für die Gesellschaft insgesamt verhandelt wird.

A. Katarina Weilert/Philipp W. Hildmann (Hrsg.), Religion in der Schule – Zwischen individuellem Freiheitsrecht und staatlicher Neutralitätsverpflichtung. Tübingen: Mohr Siebeck, 2018 (Religion und Aufklärung, Band 28). XIV, 270 Seiten. ISBN 978-3-16-155879-5. € 64,–.

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