Bundestag: 18 christenfeindliche Straftaten

Im Jahr 2017 wurden in Deutschland nach vorläufigen Erhebungen 18 Straftaten mit einer christenfeindlichen Motivation verübt. Darunter sei ein Tötungsdelikt gewesen, außerdem habe es zwölf Fälle von Körperverletzung und drei im Bereich „Nötigung/Bedrohung“ gegeben, berichtet die Bundesregierung in einer Antwort (BT-Dr 19/1044) auf eine Kleine Anfrage (BT-Dr 19/742) der AfD-Fraktion.

Ob diesen Fällen auch ein Sachverhalt der Konversion zum christlichen Glauben zu Grunde liegt, werde statistisch nicht erfasst, heißt es darin. Insgesamt seien 2017 46.194 Asylbewerber – darunter Erst- wie Folgeantragsteller – christlichen Glaubens gewesen, 2016 lag ihre Zahl bei 93.721.

Erst mit Wirkung vom 01.01.2017 sei es möglich, politisch motivierte Straftaten gegen Christen „trennscharf abzubilden“, führt die Bundesregierung weiter aus. Vor diesem Zeitpunkt begangene christenfeindlich motivierte Straftaten seien als Teil der Hasskriminalität mit dem Unterthema „Religion“ gemeldet worden. Somit existierten aus den Jahren vor 2017 keine unmittelbar vergleichbaren Fallzahlen.

heute im bundestag Nr. 142 v. 12.03.2018

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