Tobias Braune-Krickau, Religion und Anerkennung – Ein Versuch über Diakonie als Ort religiöser Erfahrung

Die moderne, wohlfahrtsstaatliche Diakonie lebt aus religiösen Motiven und Intuitionen, findet sich mit diesen aber in einer säkularen Praxis wieder. Sie steht vor der Frage nach einem theologischen Selbstverständnis, das weder die Gewinne säkularer Professionalität verspielt noch ihren religiösen Glutkern erstickt.

Tobias Braune-Krickau begreift Diakonie als prägnanten Ort religiöser Erfahrung. Aus praktisch-theologischer Perspektive zeigt sich Diakonie als eine eigene Form gelebter Religion im Vollzug wechselseitiger Anerkennung. Dieser Neuansatz zielt auf eine Umkehrung der gängigen Sichtweise: Die entscheidende Frage ist nicht, wie man etwas exklusiv Christliches nach außen trägt, sondern welche vitale religiöse Bedeutung dem diakonischen Handeln innewohnt – für die Einzelnen sowie für die Gesamtgestalt des modernen Christentums.

Tobias Braune-Krickau, Religion und Anerkennung – Ein Versuch über Diakonie als Ort religiöser Erfahrung. Tübingen: Mohr Siebeck, 2015 (Praktische Theologie in Geschichte und Gegenwart, Band 17). XII, 342 Seiten. ISBN 978-3-16-153996-1. € 49,–.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s