Von Dr. Georg Neureither, Heidelberg/Stuttgart
Differenzierte Gesellschaften vertragen gesellschaftliche Differenz.
Sie stabilisiert das System.
Anmerkung der Redaktion
Dr. Georg Neureither ist Lektor und Redakteur im Richard Boorberg Verlag und Lehrbeauftragter für Staatskirchenrecht an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.





13. November 2014 um 10:47
[…] Die moderne Rechtsordnung ist offen für Einflüsse fremder Rechtsordnungen, im Internationalen Privatrecht wie im Verfassungsrecht. Sie akzeptiert alternative Streitbeilegungen, Schiedsvereinbarungen und Schiedsgerichte. Im Sport oder der Religion finden sich ganze Parallelrechtsordnungen. All das sind keine Zeichen von Schwäche einer Gesellschaft, sondern von Stärke, von Souveränität, weil sie das Andere aushalten und aufnehmen kann, es integriert. „Differenzierte Gesellschaften vertragen gesellschaftliche Differenz. Sie stabilisiert das System.“ […]
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